Faire les courses à Liège

Französisch-Kurs der R 8 a/ b

Na endlich war es soweit! Wir sind mit unserem Französischkurs R8a/b nach Lüttich gefahren. Das Wetter war superschön und wir waren gespannt, ob wir unsere Aufgaben auch gut erfüllen konnten. Geübt hatten wir fleißig! Die erste Aufgabe war leicht: "Zählt die Stufen der Treppe am Montagne de Beuren!" Es waren 374. Vorbei ging es dann am ehemaligen Convent des Ursulines, dem belgischen Mutterhaus der Ursulinen, wo wir natürlich Fotos machten. Am Office de Tourisme erbaten wir uns einen Stadtplan, den wir aber gleich wieder wegpackten, da wir – natürlich auf Französisch – zunächst einmal den Weg über die Oper zur Kathedrale St. Paul erfragen sollten. Wir durften in Kleingruppen allein gehen. Am vereinbarten Treffpunkt erhielt jede Gruppe einen Umschlag mit Arbeitsaufträgen, z.B. Interviewfragen an Jugendliche und Erwachsene stellen, oder in bestimmte Geschäfte gehen oder nach Namen und Preisen von bestimmten Artikeln fragen oder etwas für die Gruppe einkaufen... Und das alles auf Französisch!!! Wir hatten viel Spaß dabei, da jeder sprechen sollte – das war auch kein Problem, denn unsere Französischlehrerinnen waren ja nicht dabei! Als zum Schluss noch etwas Zeit zum Shoppen übrig blieb, waren wir alle sehr zufrieden: « Faire les courses à Liège » war super.

Französisch Austausch nach Genech in Nordfrankreich

Am 24. April ging es für den Französisch-Kurs, nach Genech in Nordfrankreich. Nach ca. 5 Stunden Busfahrt sind wir angekommen und wurden herzlich von den Franzosen begrüßt, natürlich auf französische Weise mit zwei Küsschen.

Danach haben wir uns mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa gestärkt, damit wir noch genug Kraft hatten, um uns die sehr große Schule anzuschauen. Gegen 16.30 Uhr sind wir dann mit dem Schulbus in die Gastfamilien gefahren.

Am nächsten Morgen ging es nach Brügge, dort haben wir bei kaltem, regnerischem Wetter eine kleine Bootstour unternommen und haben die Stadt erkundet.

Ab auf die Schulbank, hieß es am Mittwoch aber zum Glück nur zum Zuschauen. So erlebten wir in kleinen Gruppen unter anderem Deutsch, Englisch oder Physik Unterricht auf Französisch. Danach ging es für uns ohne die Franzosen nach Lille, da sie eine Englisch Arbeit geschrieben haben.

Nun war die Woche schon fast um, aber wir haben noch einen wunderschönen Tag vor uns gehabt mit dem Besuch des Aquariums „ Nausicaa“, einem Fußballspiel am Strand und dem „ Cap Gris-Nez“, von dem man die Englische Küste sehen konnte. Für den letzten Abend, haben die Franzosen eine sehr schöne Abschiedsparty organisiert.

Sehr verschlafen sind wir am nächsten Tag Bowlen gegangen und um ca. 16.00 Uhr ging es auch schon wieder in Richtung Deutschland. Es war eine sehr erlebnisreiche Woche mit vielen neuen Sprachkenntnissen.

Der Gegenbesuch der Franzosen erfolgte vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2017.

In den 5 Tagen besuchten wir den Dom, haben einen Rund-um-Blick vom LVR- Turm über Köln bekommen, sind sportlich aktiv geworden im Sportmuseum, haben uns gesonnt auf der Schifffahrt von Linz nach Bonn und haben den Kölner Zoo besucht.

Am Dienstag hatten wir einen Nachmittag zur freien Gestaltung mit unseren Austauschschülern. Manche sind ins Schwimmbad und andere sind in den Kletterwald gegangen.

Auch diese Woche war wunderschön, somit war das „Au revoir“ sagen zum Schluss für jeden sehr schwer.

  

Helen Schraudner, R9b

  

Frankreichaustausch 2017

Frankreichaustausch im Schuljahr 2014/15

Austausch mit unserer Partnerschule in Genech / Lille (Nordfrankreich)

(Johanna Küster und Elena Müller-Berndorff,  R 9b)

So wie jedes Jahr kamen auch in diesem Jahr französische AustauschschülerInnen zu uns nach Köln. Sie kamen aus Genech und blieben vom 13.4. – 17.4.2015 bei uns.

Schon als wir montags morgens in die Schule kamen, waren alle sehr gespannt auf die anstehende Woche. Denn anstelle von Mathe, Deutsch und Englisch sollte es jeden Tag tolle Ausflüge mit unseren französischen Gästen geben.

Als wir aufgeregt am Hauptbahnhof auf den Zug warteten, wurden wir immer nervöser. Doch als wir dann endlich unsere Gäste sahen, war die Freude groß – viele waren schon übers Internet mit ihnen in Kontakt getreten.

Nach der Ankunft gab es im Ursulasaal ein Buffet, um sich zu stärken und um die erste Scheu zu überwinden. Anschließend gingen wir zum LVR-Turm, von wo aus wir alle einen herrlichen Blick auf Kölns Altstadt und Dom hatten.

Am nächsten Tag begrüßten wir uns schon mit (für uns ungewohnten) Küsschen links, Küsschen rechts. Der Tag begann in der Schule mit einem interkulturellen Training, das von Frau Heer, der Mutter einer Schülerin, Frau Röttgen, Frau Cremer und Frau Hély-Mölle vorbereitet worden war. Ziel war es, miteinander in Aktion zu treten, gemeinsam zu arbeiten und sich so besser kennen zu lernen. Besonders gut hat das anschließende gemeinsame Kochen geklappt, und das Essen war echt lecker. Der nächste Programmpunkt war das Sportmuseum, für das sich die französischen Jungen besonders interessierten.

Mittwochs war die Fahrt nach Bonn ein Highlight. Nach einem kurzen Stadtrundgang (Beethovenhaus, Rathaus, Münster) picknickten wir im Hofgarten vor der Bonner Uni. Das Wetter war schön und wir spielten Fußball, Federball, hörten Musik und unterhielten uns. Dann fuhren wir weiter zum Haus der Geschichte.

Am nächsten Tag stand Düsseldorf auf dem Plan mit einer Führung im WDR, einer "petite pause" am Rhein und einem Bummel auf der Kö (Königsallee). Als wir wieder nach Köln zurückfuhren, kam uns langsam ins Bewusstsein, dass die ferienhaften Ausflüge beendet waren, und am nächsten Tag ein Schulvormittag mit den Franzosen sein sollte.

Nach dem Mittagessen in der Mensa hatten wir noch ein bisschen Zeit mit den Austauschgästen durch Köln zu bummeln und die letzten Souvenirs zu kaufen, bevor dann ihre Heimreise nach Frankreich anstand. Der Abschied fiel schwer und alle waren traurig, als der Zug abfuhr. Aber zum Glück gibt es ja noch den Gegenbesuch, und wir werden uns in Frankreich wiedersehen.

Es war eine tolle und erfolgreiche Woche.

 

Unser Gegenbesuch in Frankreich

(Luna Bullik, R 9a)

Nach Wochen des Wartens brachen wir am 1.6.2015 nach Genech auf, zum Rückbesuch bei unseren französischen AustauschpartnerInnen.

Wir kamen mittags im Institut de Genech an und wurden freudig empfangen. Zum gemeinsamen Mittagessen gingen wir in die Kantine. Die ist wirklich richtig groß und die französischen SchülerInnen, die jeden Tag bis 17.30 Uhr in der Schule bleiben müssen, können unter vielen leckeren Vor- und Hauptspeisen und Desserts auswählen.

Unser erster Programmpunkt war: Bowling spielen. Wir hatten viel Spaß dabei.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Institut zurück, denn nun mussten viele den Schulbus nehmen um nach Hause zu fahren. Genech liegt auf dem Land – weit und breit nur Land!

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder und erlebten drei Stunden französischen Unterricht. Die Stunden dauern 55 Minuten lang und die Schüler müssen zu ihren Lehrern in deren Räume gehen. Nachmittags fuhren wir mit der fahrerlosen Metro nach Lille. Wir besichtigten dort die Altstadt, bestaunten die alten flämischen Häuser, in einigen von ihnen steckten noch Kanonenkugeln! und sahen die schicken, teure Geschäfte in der rue de la monnaie.

Und dann war es endlich so weit: am nächsten Tag fuhren wir mit dem TGV nach Paris! Als erstes gingen wir zum Montmartre hinauf und sahen uns Sacré Cœur und das Künstlerviertel auf der Place du Tertre an. Nach den obligatorischen Fotos am Triumphbogen fuhren wir zum Eiffelturm, den wir bis zur 2. Platform erklommen. Der Blick über Paris war der Mühe wert, außerdem konnten wir uns auf der anschließenden Seinefahrt im Sonnenschein gut erholen. Als nächstes ging es mit der Métro weiter zum Louvre, wo wir die tolle Glaspyramide bestaunten. Der Abschluss aller Sehenswürdigkeiten war Notre Dame, die beeindruckend vor uns stand. Da wir alle ziemlich erschöpft waren, saßen wir noch eine Weile auf einer Bank, genossen den Anblick und die Atmosphäre von Paris, bevor wir zurück zum Gare du Nord und weiter nach Lille machten. Und so ging auch dieser wundervolle Tag zu Ende.

Am Donnerstag fuhren wir alle nach Boulogne-sur-mer, wo wir das Aquarium Nausicaa besichtigten und den Nachmittag am Strand verbrachten.

Dann kam unser letzter Tag. Wir arbeiteten in der Schule gemeinsam an Sketchen über die Unterschiede, die wir bei unseren Aufenthalten in Deutschland und Frankreich bemerkt haben, saßen beim Mittagessen (Würstchen, Baguette, Salate) unter den schattigen Bäumen des Schulgeländes des Institut und dann kam auch schon der Augenblick des Abschiednehmens.

Ich wünsche den zukünftigen AustauschschülerInnen eine ebenso schöne Zeit, wie ich sie hatte!