Evangelische Religionslehre

Da an unserer Erzbischöflichen Ursulinenschule in Köln pro Jahrgang auch immer ein kleiner Prozentsatz evangelischer Schülerinnen aufgenommen werden, gibt es für diese SchülerInnen der anderen christlichen Konfession einen eigenständigen Religionsunterricht.

Er umfasst – wie bei den katholischen Schülern/Schülerinnen – zwei Wochenstunden pro Schuljahr und erfolgt in Kursen von etwa 15 Schülern/Schülerinnen, die jeweils 2 Jahrgangsstufen umfassen. Alle evangelischen SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 werden also im Fach „Evangelische Religionslehre“ parallel zu den katholischen Mitschülern/-schülerinnen unterrichtet. Da die Kurse sich jährlich in der Zusammensetzung ändern, treffen auf diese Weise alle 2 Jahre die gleichen SchülerInnen wieder. Aus diesem Grund ist der schulinterne Lehrplan so ausgerichtet, dass sich die Themen der jeweiligen Jahrgangsstufen im Rhythmus von 2 Jahren wiederholen.

Der Unterricht erfolgt seit September 2013 gemäß der Bestimmungen des neuen Kernlehrplans Evangelische Religionslehre, der in einen schulinternen Lehrplan umgesetzt wurde. Als Lehrbuch wird meist das aktuelle Lehrwerk „Kursbuch Religion“ (Calwer/Diesterweg) verwendet. Es wird aber – je nach Thema und Aktualität – auch auf Themenseiten anderer Lehrwerke und auf vielfältige andere Quellen zurückgegriffen, wie z.B. das Internet, sowie Zeitungsausschnitte, Filme, Fotos usw. Als wichtigste Quelle kommt natürlich auch sehr oft immer wieder die Bibel zum Einsatz, die Rückbesinnung auf das Wort Gottes.

Die Methodik umfasst neben der Textarbeit auch das Erschließen der jeweiligen Thematik durch Referate, Rollenspiele, Standbilder, Collagen, Mind-Maps, Zeichnungen oder das Herstellen von Modellen. Im Verlaufe eines Schuljahres erfahren die evangelischen SchülerInnen auch immer „erlebte Ökumene“ durch die Teilnahme und das Mitgestalten der religiös motivierten Feste und Aktivitäten auf der Ursulinenschule wie z.B. bei dem Ursulafest, der Elisabethsammlung mit den Frühschichten, dem Basar, den Besinnungstagen und Wallfahrten, sowie den zahlreichen Klassen- und Schulmessen, nicht zu vergessen bei dem täglichen Morgengebet.