Klassenfahrt 10 a und b

Klassenfahrt 10 a/b

 

Los ging die gemeinsame Reise unserer beider Klassen, zusammen mit Frau Issinger, Herrn Thaeren, Frau Schulze Westerode und Frau Lux-Croiser, am Montag, den 4. September, als wir uns müde, aber sehr aufgeregt, bereits um 5:30 Uhr vor der Schule zur Abfahrt trafen. Die Busfahrt von Köln nach Italien dauerte fast 14 Stunden, wovon wir uns jedoch nicht die gute Laune verderben ließen. Die Stimmung war ausgelassen und die Landschaft wunderschön. Als wir abends bei der Anlage in Lazise am Gardasee ankamen, war die Vorfreude auf die eigenen Bungalows riesig. Sie waren klein, aber gemütlich und natürlich waren alle begeistert von dem angenehm kühlen Pool und dem wundervollen Empfang, den uns die untergehende Sonne bereitete.
Am ersten Tag ging das Programm direkt spannend los mit einer Tour nach Malcesine, wo es, nach dem freien Aufenthalt, den wir in jeder Stadt hatten, die Möglichkeit gab, entweder mit einem Boot über den See nach Limone, oder mit einem Lift auf eine Bergstation zu fahren und den Ausblick zu genießen.
Nach der Aufteilung genossen wir den Tag in getrennten Gruppen, wobei die eine in der Mittagshitze wohl mehr schwitzte als die andere.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Venedig, wo nicht nur die alten Bauwerke, die engen, alten Gassen und die Bootsfahrten begeisterten, sondern auch das bunte Kulturenaufeinandertreffen. Neben einer Führung durften wir uns dann auch alleine in der Wasserstadt umsehen. Zurück bei den Bungalows, war nach dem Pasta-Essen Poolabend angesagt.

Donnerstag ging es zunächst nach Bardolino, wo wir uns auf einem typisch Italienischen Markt direkt beim See umsehen konnten. Neben antiken Stücken gab es hier allerdings auch modernes für uns zu sehen. Außerdem Eis und eine Menge Enten. Bald trafen wir uns am Bus wieder und fuhren, nachdem endlich die Klimaanlage lief, weiter nach Sirmione, wo es das wohl größte Eis Italiens gab und danach eine etwas zu langsame, aber trotzdem spaßige Schnellbootfahrt auf dem Gardasee.
Nach diesem langen, anstrengenden Tag freuten wir uns alle darauf, endlich schlafen gehen zu können.
Naja, wer in dieser Nacht wirklich geschlafen hat, ist allerdings strenges Schülergeheimnis.

Den letzen Tag, Freitag, verbrachten wir in Verona, nachdem wir uns bereits morgens vom Heim der vergangenen Woche verabschiedet hatten. Leider konnten wir uns aufgrund der knallenden Hitze und der Erschöpfung der letzten Tage nicht so ganz für die Romeo- und- Julia- Stadt begeistern. Dafür aber doppelt so sehr für das anschließende Pizza- Essen, bevor es hieß, in den Bus zu steigen und ab nach Deutschland.
Die Fahrt über Nacht war zwar wenig erholsam, jedoch kehrte im Bus trotzdem bald Ruhe ein und am nächsten Morgen freuten sich alle, wieder daheim in Köln zu sein.
Diese Fahrt war nicht nur ein Kennenlernen eines anderen Landes, sondern auch wir Klassen sind dadurch wohl besser zusammengewachsen, weswegen sie wohl den meisten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Anna Weidenfeld, 10a