Eine Krippe ohne Jesuskind, ohne Josef, Ochs und Esel? Eine Krippe ohne Hirten und Dreikönige? Ja, ist das denn überhaupt eine „richtige“ Krippe?

Auf unserer 6. Krippentour durch Köln lernten am Samstag vor dem 2. Advent die teilnehmenden Kinder mit ihren Familien, dass sich die Krippendarstellungen im Laufe der Advents- und Weihnachtszeit verändern. So haben wir auf unserer Tour gleich zwei Krippen mit nur zwei Figuren gesehen. In St. Maria in den Trümmern den Engel Gabriel mit Maria, die vor einem Pult steht und die ungeheuerliche Botschaft vernimmt, dass sie von Gott ein Kind geschenkt bekommt, dass der Erlöser der Menschen ist. In der Minoritenkirche haben wir dann Maria bei ihrer Tante Elisabeth gesehen, auch eine biblische Szene: Zwei schwangere Frauen treffen sich und tauschen sich über ihre „wunderbaren Schwangerschaften“ aus, denn Elisabeth, die schon alt war, hätte im Leben nicht mehr damit gerechnet, noch ein Kind zu bekommen. Da hatten sich die zwei Frauen sicher viel zu erzählen. Krippendarstellungen verändern sich im Laufe der Zeit, sie stellen das dar, was in der jeweiligen Zeit gefeiert wird. Kann man übrigens auch in unserer Schulkirche sehen. Da sind Maria und Josef auf dem Hochaltar zu sehen, wie sie sich auf den Weg von Nazareth nach Betlehem machen. Erst in der Nacht des 24. Dezembers kommt dann das Kind in die Krippe und die Hirten gesellen sich dazu. „Krippen sind wie ein kleines Schauspiel, da tritt jede/r Schauspieler/in ja auch erst auf die Bühne, wenn er dran ist“, erklärte uns Monique Renson, die uns seit 2012 durch die unglaublich vielfältige Kölner Krippenlandschaft führt. Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu entdecken und alle Teilnehmenden gingen bereichert und beschenkt nach Hause.

Dirk Peters, Schulpfarrer

Ausstellung "Menschwerdung"

Ungewöhnliche Blicke auf die Menschwerdung Jesu zu werfen, dazu möchten wir in diesem Jahr mit Bildern der Kunst- AG von Frau Distelkamp einladen: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Freunde unserer Schule.

Herzlich laden wir die Klassensprecher/innen und ihre Stellvertreter/innen zur Ausstellungseröffnung „Menschwerdung“ am Montag, dem 04. Dezember 2017 um 12:30 Uhr in die Schulkirche ein.

Die Ausstellung kann in der Zeit vom 04.12. bis 22.12. täglich von Klassen und Kursen oder Interessierten (außerhalb der Gottesdienstzeiten) in der Schulkirche besichtigt werden.

Ausstellung des "Flüchtlingsbootes"

  

 

Neuer Mitarbeiter in der Schulpastoral

Neuer Mitarbeiter im Schulpastoral

Es sind nicht nur die Schulgottesdienste, Frühschichten oder Tage religiöser Orientierung die zum weiten Feld der Schulpastoral zählen. Auch seelsorgliche Gespräche in Einzel- oder Gruppenbegleitung, sowie Angebote für Lehrer und Lehrerinnen und vieles mehr machen die Seelsorge und Pastoral an unseren Erzbischöflichen Schulen aus.

Zukünftig sollen neben den hauptamtlichen Seelsorgern auch Lehrer und Lehrerinnen diesen Auftrag vermehrt und intensiver wahrnehmen. So freut es mich, dass Herr Matthias Bendel Teilnehmer des 1. Qualifizierungskurses Schulpastoral des Erzbistums war und diesen am Samstag, den 23. September erfolgreich abgeschlossen hat. Im Rahmen einer feierlichen Eucharistie mit Herrn Generalvikar Dr. Dominik Meiering wurde ihm nun von der Hauptabteilungsleiterin Frau Dr. Schwarz-Boenneke die Urkunde und Beauftragung zur Mitarbeit in der Schulpastoral an der Erzbischöflichen Ursulinenschule im Auftrag des Erzbischofs in der ehemaligen Abteikirche Siegburg überreicht.

Wir gratulieren Herrn Bendel zu seiner neuen Aufgabe, die er in Absprache mit Frau Ockel und mir, zukünftig ausüben wird.

Pfr. Dirk Peters, Schulseelsorger

Schulgemeinschaftsmesse 2017

Schulgemeinschaftsmesse

Wieder mal Glück gehabt mit dem Wetter und so wurde die Schulgemeinschaftsmesse zu Beginn des Schuljahres wieder zu einer fröhlichen und wunderbaren Begegnung vieler Ursulinen mit dem lieben Gott. „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“. Unter diesem Motto konnte das Blasorchester unter Leitung von Frau Buchholz illustrieren wie sehr das stimmt. Nur wenn jeder Einzelne seinen Ton beiträgt, kann ein melodisches Ganzes entstehen.

Was für die Musik selbstverständlich ist, gilt in gleicher Weise für viele Aspekte des Schullebens und auch für dieses erste große „Glaubensfest“ zu Schuljahresbeginn. Unzählige Helfer, Schüler und Schülerinnen, die in Rollenspiel und Gottesdienstvorbereitung  involviert waren, Messdiener, Technik, Orgelbegleitung,, Hausmeister und Eltern sorgten für ein buntes, tolles Stimmungsbild auf dem sehr gut gefülltem Schulhof. Nach dem Gottesdienst schlossen sich ein Fingerfood-Picknick und zahlreiche Gespräche und Begegnungen an. Wie gut, dass es diese bereits zehnjährige Tradition an unserer Schule gibt.

(Dirk Peters)

Das Boot kommt

Flüchtlingsboot

Unsere Ursulinenschule wird vom 03.10.-09.10.2017 das sogenannte „Flüchtlingsboot“ in der schuleigenen Ursulinenkirche beherbergen: ein Holzboot aus Libyen, welches durch das Erzbistum Köln im Jahr 2016 nach Köln gebracht wurde und das zur Verfügung gestellt wird, um auf die Situation von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer fliehen, aufmerksam zu machen.

Im Rahmen unseres diesjährigen Ursulafestes wird das Boot und die Frage „Was ist Heimat?“ thematisch behandelt werden. Abendgebete, spirituelle Kurzimpulse und ein stimmungsvoller nächtlicher Gottesdienst (Vigil) bilden den liturgischen Rahmen.

Freitags haben die Schüler/innen der 5.-9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, das Boot zu besichtigen, darin Platz zu nehmen und in Gebeten und Gesängen für die vielen heimatlosen Menschen zu beten. Am Sonntag, dem 08.10. findet um 18:00 Uhr ein Konzert des Kammerchores CANTAMO KÖLN statt. Thematisch werden Gesänge rund um den Gedanken der „Caritas“, welche Komponisten aller Jahrhunderte zu ihrer Musik inspirierte, zu hören sein. Das Konzert dauert zirka 75 Minuten. Die Besucher werden die Gelegenheit haben, das Boot zu besichtigen. Die Ursulinenkirche ist vom 04.10. bis 06.10. von 08:00 – 16:00 Uhr für Besucher geöffnet.

(Pfr. Dirk Peters)